Suchmaschinenoptimierung & Klickbetrug -
Was Du dazu wissen musst!

Digi Summit Website Blog | Suchmaschinenoptimierung

An Suchmaschinenoptimierung (SEO) kommt kein Unternehmen vorbei, wenn das Onlinemarketing wirklich funktionieren soll, denn SEO wird immer mehr als Bestandteil einer ganzheitlichen Strategie gesehen. Doch viele schrecken vor der Vielfalt und dem stetigen Wandel von Suchmaschinenoptimierung zurück: Wie machen wir es richtig? Welches Programm nutze ich? Was brauche ich dafür? Mit diesem Blog wollen wir Euch die Angst ein bisschen nehmen und klären auf, was Ihr überhaupt unter SEO verstehen könnt, was für euer Unternehmen wichtig ist und was es mit dem Klickbetrug auf sich hat!

Was ist unter SEO zu verstehen?

SEO (Search Engine Optimizing) bezeichnet die Maßnahmen zur gezielten Herbeiführung einer guten Platzierung im redaktionellen Bereich der Suchergebnisseiten. Dabei ist es für Unternehmen sehr wichtig mit als erstes Suchergebnis angezeigt zu werden, da meist nur diese angeklickt werden. Studien haben sogar bewiesen, dass viele nicht mal auf die zweite Seite der Suchergebnisse klicken. Je besser und höher eure Webseite daher platziert ist, desto größer ist die Chance, dass die Kunden auf eure Seite aufmerksam werden.

SEO ist jedoch nicht mit den anderen Arten des Suchmaschinenmarketings zu verwechseln. Suchmaschinenmarketing selbst (SEM) ist der Oberbegriff für alle Marketingmaßnahmen, die eine Suchmaschine betreffen und wird leider häufig mit dem SEO verwechselt. Weiterhin wird SEM neben SEO in zwei weitere Arten unterteilt: das Keyword Advertising (SEA) und die Cyber Mediaries. SEA (Search Engine Advertising), oder auch Keyword Advertising, ist die entgeltliche Schaltung von Werbeanzeigen auf der Ergebnisseite einer Suchmaschine. Es geht also nicht um die Planung einer guten Darstellung und Platzierung, sondern um das Schalten selbst. Cyber Mediaries, deutsch Preissuchmaschinenmarketing, stellt eine etwas andere Art des SEM dar, sollte aber dennoch beachtet werden. Hierbei geht es um die gezielte Nutzung von Preisvergleichsportalen zur Kundenakquisition. Wird man dort als erstes oder als bestes Angebot angezeigt, stellt das nicht nur die wichtigsten Fakten dar (guter Preis, gute Leistung, gute Bewertungen), sondern ist gleichzeitig eine gute Werbung für das eigene Unternehmen.

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Was ist bei SEO zu beachten?

Stellen wir erstmal die Relevanz von SEO dar: Interessierte Käufer informieren sich sehr häufig vorher über das Internet über die Produkte und Dienstleistungen, die sie kaufen wollen. Sie wollen damit mögliche Varianten abgleichen, vorhandene Bewertungen durchlesen und ihren Kauf damit für sich mental als sinnvoll bestätigen. Aber auch als Informationsquelle und das Entdecken neuer Online-Shops ist SEO sehr wichtig.

Doch was muss jetzt genau beachtet werden? Wie schon erwähnt, ist es heutzutage wichtig, mit als erstes Suchergebnis angezeigt zu werden. Und das ist bei 30 Millionen Netzbeiträgen sehr schwierig. Man nennt es das “Golden Triangle” – nur die linken oberen Ergebnisse der ersten Suchergebnisseite sind für den Großteil der Sucher*innen von Bedeutung. Weiter unten stehende Ergebnisse oder Anzeigen auf anderen Seiten werden selten und nur bei genauer Suche näher beleuchtet.

Weiterhin bieten viele Suchmaschinen eine Autovervollständigung schon beim Tippen der Suchanfrage an. Das bedeutet, dass schon vor dem Anzeigen aller Ergebnisse gewisse Suchanfragen und Begriffe vorgeschlagen werden. Das klingt für einen Sucher selbst zwar vorteilhaft, jedoch kann es dadurch passieren, dass der sogenannte Longtail immer kürzer wird. Als Longtail wird der Besuchertraffic bezeichnet, der auf Basis von Keyword-Kombinationen zu einer Website gelangt, die fernab von häufig gesuchten Begriffen liegen. 

Als dritten Punkt sollte der Wandel zur personalisierten Suchseite beachtet werden. Dabei werden vor allem bei Google die Suchergebnisse von drei weiteren Ranking-Faktoren beeinflusst. Diese basieren auf dem persönlichen Nutzerverhalten der Person und können demnach auch vom Unternehmen bei der Platzierung der Webseite nicht beeinflusst werden. Dabei spielen die vorherig gesuchten Begriffe und Seiten, persönliche Eigenschaften (Interessen, Alter, Wohnort) der Person und vorherige Suchen von ähnlichen Interessengruppen (Alter, Wohnort) eine Rolle. Konkrete Platzierungen können daher nicht mehr angegeben werden, da mehr und mehr User eine personalisierte Suchergebnisseite erhalten. 

 

Wie kann ich es für mein Unternehmen nutzen? Welche Tipps haben wir?

Um diese Fragen genauer zu beantworten, müssen wir uns einmal zwei Möglichkeiten der Optimierung genauer anschauen: Die Onpage- und die Offpage-Optimierung. Als Onpage-Optimierung werden alle Maßnahmen bezeichnet, die auf der zu optimierenden Website selbst durchgeführt werden. Dies sind in der Regel eine Optimierung des Textes, der Struktur und des Programmiercodes der Website. Als Offsite-Optimierung werden Maßnahmen bezeichnet, die auf fremden Websites durchgeführt oder initiiert werden. 

Die Frage dies oder das stellt sich dabei gar nicht: Eine exzellente Onsite-Optimierung ist ein Muss beim SEO. Die Seite selbst sollte dabei überschaubar, intuitiv und ansprechend sein. Dafür ist eine sehr gute Gestaltung, interessante Inhalte (überlegt euch einen catchenden Titel, mit dem die Personen auf eure Webseite klicken!) und die Kennzeichnung von passenden Keywords wichtig. Die Keynotes sind wichtig für das Erreichen der Zielgruppe (Filtern der Ergebnisse durch persönliches Suchverhalten); dies fällt jedoch mit in dem Bereich Keyword Advertising und wird hier daher nicht genauer erläutert. Zur Onpage-Optimierung zusammengefasst: Je besser eure Webseite aufgebaut und gestaltet ist, desto mehr Personen klicken auf eure Webseite und desto höher rutscht diese im Ranking. Je höher dabei eine Webseite im Ranking liegt, desto eher wird diese auch als Suchvorschlag in der Suchleiste angezeigt.

Mit der Offpage-Optimierung könnt ihr dann die Kirsche auf das Sahnehäubchen setzen. Hierbei setzt man in der Regel auf Backlinks und Social Signals. Ein Backlink (oder Rückverweis) ist ein Link, mit dem man von einer Webseite auf eine andere kommt. Je mehr Backlinks eurer Unternehmensseite auf anderen Seiten vorhanden sind, desto mehr Personen kommen nicht nur auf eure Webseite, sondern desto höher wird diese auch im Ranking eingeordnet. Sie wirkt für die Suchmaschine wichtig und populär. Social Signals sind dagegen Vermerke durch Likes, Shares, Kommentare, Pins oder Retweets auf den sozialen Medien. Je verbreiteter dabei verbundene Posts sind, desto interessanter wirkt es hier wieder für die Suchmaschine, welche eure Webseite demnach weiter nach oben setzt. Achtet hierbei aber lieber auf eine gute Social-Media-Präsenz und nicht auf die Verbindung zum SEO. Schaden wird es eurem Ranking jedoch sicher nicht!

 

Extremfall: Klickbetrug

Unter Klickbetrug versteht man das ‘Nachobenmogeln’ durch das Klicken auf Konkurrenzwebseiten. Klingt unlogisch? Wir erklären es! Bei vielen bezahlten Anzeigen von Unternehmen gilt “Pay per Click”. Jeder Klick kostet dem Unternehmen Geld. Wenn jedoch das angegebene Tagesbudget ausgeschöpft ist, verschwindet die Anzeige für den Tag. Ein ganz einfacher Trick von Konkurrenzunternehmen ist dabei, so oft auf die Anzeige zu klicken bis diese verschwindet und ihre eigene Anzeige nach oben rutscht. Suchmaschinen wie Google versichern zwar, dass unseriöse Klicks sofort herausgefiltert werden, aber sicher ist man vor dieser Masche leider nicht. Deshalb ist es umso wichtiger, die Klickraten auf Veränderungen regelmäßig zu überprüfen. Dafür gibt es verschiedene Tools, die Euch bei der Analyse der Suchmaschinenoptimierung helfen.

 

Fazit

Suchmaschinenoptimierung stellt für viele einen großen Motivationskiller für die Arbeit dar. Trockene Analyse, man weiß vielleicht nicht wie es richtig geht oder was zu beachten ist. Denn durch den Wandel oder auch Mogelversuchen von Konkurrenten gilt Suchmaschinenoptimierung noch als beschwerlich. Wir hoffen, wir konnten Euch mit unserem Blogartikel zur Suchmaschinenoptimierung motivieren, Euch sensibler gegenüber derzeitigen Wandlungen machen und dass ihr für den Fall eines Klickbetruges gewappnet seid.

Euer Digi Summit Team



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